Ablaufstruktur

Unsere theoretische Herangehensweise begann mit dem Dialog zwischen einem Vater und seiner Tochter „Papa, was ist ein Fremder?“ geschrieben 1997 von Tahar Ben Jelloun (frz.: „Le Racisme expliqué à ma fille“). Die Lektüre dieses Textes half den Schüler/-innen sich zu öffnen und frei über ihre Fragen wie: “Was ist meine kulturelle und meine nationale Identität und was ist mein Heimatland?” zu sprechen. Die Schüler/-innen erinnerten sich ihrer Erfahrungen mit Diskriminierung und Unterdrückung.

Die kontinuierliche Arbeit an dieser Thematik erstreckte sich über ca. zwei Monate, und betonte besonders den interkulturellen Vergleich von familialen Strukturen, familialen Werten, Jugendkulturen und Märchen.

Der nächste Teil des Projektes war die Realisierung einer Projektwoche in intensiven Workshops mit unterschiedlichen kulturellen Ausdrucksformen wie: Theater, Musik und Tanz, Malen, Fotografie, Schreiben und Skulpturenbau. Ergänzend hierzu wurde diese Woche umfangreich durch die Produktion von Fotos, Bildern, Liedern, Skripten, Videofilmen, Skulpturen und Gemälden dokumentiert.

Der Dritte Teil des Projektes war die Produktion eine DVD mit den wichtigsten Szenen der Projektwoche in deutscher und in englischer Sprache (Untertitel).

Die Kenntnis darüber, dass junge Leute in anderen europäischen Ländern ebenfalls an der gleichen Thematik arbeiteten und ihre Fragestellungen und die Ergebnisse ihrer Diskussionen via Internet über Videokonferenzen kommunizierten wirkte besonders motivierend auf die Schüler/-innen. Unmittelbar nach der Projektwoche erkannten die Schüler/-innen und Lehrkräfte, dass dieser Event einen starken und nachhaltigen Einfluss auf das weitere Unterrichtsgeschehen hatte.

Die Ergebnisse des Projektes fanden Eingang in die Öffentlichkeitsarbeit des Diakonie-Kollegs und des ZEB.

Fotos